PINAR MIRO Österreich - Exklusive Design Zementfliesen - Fliesen und Muster 2013

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Tipps zur Verlegung von Zementfliesen

Einige wichtige Hinweise vorab:
Damit Sie lange Freude an Ihrem Fliesenboden haben gilt es, einige Punkte vor, während, und nach der Verlegung zu beachten. Die Grundlage eines soliden, lange schönen Steinfußbodens ist das sorgfältige Arbeiten unter Beachtung der anerkannten Normen und Richtlinien sowie die richtige Auswahl des Materials. Letztendlich bestimmen diese Faktoren nicht nur entscheidend die Haftung der Fliesen am Untergrund, sondern beugen auch das Auftreten möglicher Verformungen und Verfärbungen der Zementfliesen vor.

Bei der Verlegung der Zementfliesen sind meist die ersten Stunden nach der Verlegung entscheidend für die Beständigkeit des Bodens.

Wie viele Naturwerksteine können sich auch Kunststeinbeläge auf Zementbasis durch die rückseitig einwirkende alkalische Feuchtigkeit (z.B. aus dem Verlegemörtel) konkav verformen („Verschüsselung“) oder verfärben.
Auch wenn unsere Pinar Miró Zementfliesen dank ihre große Dicke (17 mm) wenig zu Verformungen neigen, sollten Sie vor, während und nach der Verlegung einige wichtige Punkte beachten:

A: Anlieferung und Lagerung der Zementfliesen

 

Kontrollieren Sie die Fliesen und ihre Verpackungen auf Feuchtigkeit und Beschädigungen unmittelbar nach Anlieferung, denn unsere Waren sind gegen Transportschäden versichert.
Bei dieser Gelegenheit können Sie schon die Fliesen aus den verschiedenen Paketen untereinander vermischen.
(Unsere Fliesen werden in einem aufwendigen kunsthandwerklichen Prozeß hergestellt. Kleine Toleranzen in den Maßen sind, wie bei allen Fliesen, möglich und geringe Schwankungen in den Farbnuancen machen die Lebendigkeit und Exklusivität des Materials aus.

Lagern Sie die Zementfliesen sauber und trocken.


B. Untergrund vorbereiten:

 

Achten Sie darauf, dass der Untergrund nicht nur sauber, absolut eben, tragfähig und formbeständig ist, sondern auch vollständig durchgetrocknet ist. Es darf keine Restfeuchte mehr vorhanden sein.

Je nach Beschaffenheit des Bodens kann eine Grundierung oder ein Haftanstrich notwendig sein.

C: Verlegen

 

Wählen Sie einen Kleber, der nach Herstellerangaben für die Verlegung von Zementfliesen geeignet ist. Er sollte sowohl schnell abbinden (also schnell seine Klebekräfte entwickeln) als auch über eine effektive kristalline Wasserbindung verfügen (also schnell trocknen). Lassen Sie sich dabei am Besten vom Fachmann beraten.

Beachten Sie beim Ansetzen des Klebers die Angaben des Herstellers.
Tragen Sie den Kleber beim Verlegen der Fliesen im Buttering-Floating-Verfahren, d.h. sowohl auf dem Untergrund als auch auf der Fliesenrückseite auf:
Sie bringen mit der Glättkelle den Kleber auf dem Untergrund auf und kämmen ihn mit der passenden Zahnkelle durch. Dann verteilen Sie zusätzlich mit der Glättkelle eine Schicht Kleber auf der Rückseite der Fliese. Die Fliese muss nicht mehr, wie es früher üblich war, vorher angefeuchtet werden.

Dann legen Sie die Fliese in den Kleber ein und drücken oder klopfen sie mit der Hand (bitte niemals mit einem Gummihammer arbeiten) sorgfältig nivelliert (Wasserwaage, Hilfsschnüre) und ohne Überstände fest. Ein sauberes Resultat erfordert sauberes arbeiten. Entfernen Sie Kleberflecken an der Oberfläche am besten sofort mit einem Schwamm.

Natürlich achten Sie dabei auf das von Ihnen geplante Muster (Musterverlauf, Bordüren, Eckfliesen). Bei komplexen Mustern ist unter Umständen eine vorherige Trockenverlegung hilfreich und bei einigen Mustern beginnt man am Besten mit der Verlegung im Zentrum des Raumes.

Denken Sie dabei auch daran, dass der Zementmosaikboden seinen besonderen Charakter auch durch die sehr geringe Fugenbreite (wir empfehlen ca. 1mm) erhält.

Sollte es notwendig sein Fliesen zu schneiden, empfehlen wir mit Winkelschleifer oder einem Nassschneider zu arbeiten.

D: Ausfugen

 

Beginnen Sie erst mit dem Verfugen des Bodens nach Verstreichen der vom Kleberhersteller angegebenen Trocknungszeit.

Neben ihrer Eignung für schmale Fugen (auch hier bitte Herstellerangaben beachten) sollten Sie auch bei der Fugenmasse darauf achten, dass es sich um schnell erhärtenden Fugenmörtel, möglichst ohne Kunststoffanteile handelt.

Bevor Sie mit die Fugenmasse aufbringen ist es empfehlenswert den fertigen Boden ein wenig anzufeuchten. Auf diese Weise gleitet die Masse leichter in die Fuge und Sie verhindern unerwünschte Verfärbungen des Fliesenbodens.
Am besten gelingt Ihnen das Einarbeiten der Fugenmasse mit einem Fugenbrett oder Fuggummi.

Arbeiten Sie in Abschnitten von maximal 2m² und entfernen Sie die überschüssige Fugenmasse gründlich mit einem Schwamm und sauberem Wasser. Sie darf auf keinen Fall auf den Fliesen antrocknen.
Nachdem Sie den Boden fertig ausgefugt haben reinigen Sie ihn noch einmal gründlich mit sauberem Wasser und lassen Sie ihn dann mindestens 48 Stunden trocknen.

Danach ist er für weitere Behandlungen für die Oberflächenversiegelung bereit.

Ihr persönlicher Ansprechpartner

mm

 

 

PINAR MIRÓ ÖSTERREICH

Michael Maass
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